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Stiftung Lazarus-Diakonie Berlin

Die Stiftung Lazarus-Diakonie Berlin ging hervor aus dem Lazarus- Kranken- und Diakonissenhaus zu Berlin, dessen Wurzeln bis in das Jahr 1865 zurückreichen. Im Laufe der Jahre kamen das Hospiz, die sozialen Schulen sowie weitere Pflegeeinrichtungen in Bad Kösen und Waltersdorf in Sachsen dazu. Diese befinden sich inzwischen in der Trägerschaft der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal.  Die Stiftung Lazarus-Diakonie Berlin ist Mitglied im Kaiserswerther Verband deutscher Diakonissenmutterhäuser e.V.

Der Name der Stiftung leitet sich von der Geschichte des Lazarus ab.

Nach dem Johannesevangelium (Joh 11,1–45) sind Lazarus und seine Schwestern Martha und Maria besondere Freunde Jesu. Nachdem dieser in Abwesenheit von der Krankheit des Lazarus erfährt, bleibt er noch zwei Tage im Norden Israels in der Nähe des Sees Genezareth und reist dann nach Bethanien, das in der Nähe Jerusalems liegt.

Lazarus ist in der Zwischenzeit gestorben und bei der Ankunft Jesu bereits seit vier Tagen in einer Höhle beigesetzt. Jesus lässt den Stein vom Grab wegwälzen. Auf den Zuruf Jesu „Lazarus, komm heraus!“ verlässt dieser – noch mit den Grabtüchern umwickelt – lebendig das Grab.