Aktuelle Informationen
PRESSEMITTEILUNG
Neue Oberin in Lazarus
Dörte Rasch beginnt am 15. Juli 10
Sr. Dörte Rasch hat am Donnerstag, 15. Juli 2010, ihren Dienst als neue Oberin der Diakonissenschwesternschaft der Diakoniestiftung Lazarus aufgenommen. Sr. Dörte ist Nachfolgerin von Sr. Brigitte Queißer, die nach 16jähriger Dienstzeit um Entpflichtung vom Amt der Oberin gebeten hatte. Das Kuratorium war dieser Bitte gefolgt und hat nach einer bundesweiten Ausschreibung Sr. Dörte als Nachfolgerin gewählt. Ein Termin für die offizielle Verabschiedung der bisherigen und der Einführung der neuen Oberin steht noch nicht fest.
Dörte Rasch ist Diakonisse neuer Ordnung der Evangelisch-Lutherischen Diakonissenhaus-Stiftung in Eisenach. Die aus Oldenburg (Niedersachsen) stammende Betriebswirtin leitete zuletzt das Konzerncontrolling der edia.con gGmbH in Chemnitz, einem überregionalen diakonischen Träger von Krankenhäusern, Altenpflege- und Rehabilitationseinrichtungen, Medizinischen Versorgungszentren und weiteren sozialen Einrichtungen.
Zuvor war sie u.a. Leiterin der Berliner Geschäftsstelle des Kaiserswerther Verbandes deutscher Diakonissen-Mutterhäuser, später Kaufmännischer Vorstand im Diakonischen Werk Evangelischer Kirchen in Mitteldeutschland.
Berlin, 15. Juli 2010
Pfr. Reinhard Stawinski Vorsteher Diakoniestiftung Lazarus
PRESSEMITTEILUNG
Konzept zur Pflege und Betreuung von demenzkranken Menschen offiziell anerkannt
Lazarus Haus Berlin ab 1. Juli „Fachbereich Demenz“
Ein im Lazarus Haus Berlin erarbeitetes Konzept zur optimalen Versorgung, Pflege und psychosozialen Betreuung von an Demenz erkrankten Menschen wurde von den Pfle-gekassen nach intensiver Prüfung bestätigt und wird ab 1. Juli 2010 umgesetzt. Damit ist die offizielle Zusatzbezeichnung „Fachbereich Demenz“ verbunden, die das Lazarus Haus in der Bernauer Straße 115-118, 13355 Berlin, vom 1. Juli an führen darf.
In Deutschland leiden immer mehr Menschen an Demenz und die Erkrankungsrate nimmt weiter zu. Viele Menschen leben mit erheblichen geistigen Defiziten. Demenzbetroffene Menschen fangen an, Wesentliches zu vergessen, verlieren an Orientierung und kommen auch den alltäglichen Anforderungen wie Körperhygiene, Haushaltsführung etc. nicht mehr nach. Funktionen und Zusammenhänge werden nicht mehr richtig verarbeitet und demenz-kranke Menschen fangen an, viele Selbstverständlichkeiten durcheinander zu werfen. Angehörige reagieren darauf oft mit Angst, Befremden und Gereiztheit. Sie erkennen die vertraute Person nicht mehr wieder.
Die Pflege und Betreuung einer demenzkranken Person bedarf einer intensiven Betreuung, die in der bisherigen Wohnung der Betroffenen gar nicht mehr möglich ist. Daher stellt sich die Frage: Pflege ich die Person bei mir zu Hause selbst oder suche ich nach einer bedürfnisorientierten, menschenwürdigen Versorgungsform?
Die Diakoniestiftung Lazarus mit ihren Lazarus Haus Berlin bietet diesen erkrankten Men-schen und auch ihren Angehörigen eine umfassende und sorgenfreie Lösung mit pflegefachkundlicher, ärztlicher und therapeutischer Unterstützung. Dieter Banken, Leiter des Lazarus Hauses Berlin: „Gerne können Sie in unser umfangreiches Konzept – Umgang mit Menschen, die an Demenz erkrankt sind – Einblick nehmen. Wir stehen Ihnen für all Ihre Fragen zur Verfügung. Nach Rücksprache besteht auch die Möglichkeit, sich eine Wohnge-meinschaft anzusehen. Vereinbaren Sie bitte einen Termin über das Sekretariat Leitung La-zarus Haus Berlin, Vera Kamischke, Tel.: 030/46705 – 233. Für Fragen stehen Ihnen unsere Pflegedienstleitungen unter der gleichen Rufnummer gerne zur Verfügung.“
Berlin, 7. Juni 2010
Dieter Banken Gesundheitsökonom Leiter Lazarus Haus Berlin
Qualität der stationären Pflegeeinrichtung Lazarus Haus Berlin
Als eines der ersten Altenpflegeeinrichtungen in Berlin wurde das Lazarus Haus im Oktober 2009 nach den neuen
Prüfkriterien des MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen), zuständig u.a. als Aufsichtsorgan und Prüfinstanz zur
Einhaltung gesetzlicher Vorgaben, qualitativer Arbeit, Umsetzung von nationalen Expertenstandards, sowie Umsetzung
von Hygienerichtlinien, Therapie und Pflegestandards.
Es waren 2 aufregende, arbeitsintensive und hoch spannende Tage. 3 Mitarbeiter, 2 Damen und 1 Herr des MDK prüften
unser Haus täglich 8 Stunden auf „Herz und Nieren“ in allen Bereichen, von A wie Aufnahmemodalitäten, über D wie
Dokumentationswesen, P wie Pflegequalität, bis Z wie zentrale Dienste, wurde alles genau unter die Lupe genommen.
Dann begann die Zeit des Wartens auf die Auswertung und die Zusendung der Prüfungsergebnisse. Mitte Dezember
2009 war es soweit. Alle Bereiche waren mit SEHR GUT und GUT beurteilt worden, das Gesamtergebnis unserer Einrichtung
liegt bei SEHR GUT, (1,3). Wir sind stolz und glücklich!! Dieses hervorragende Ergebnis ist dem hohen Engagement
unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verdanken, denen hierfür unser herzliches Danke gilt. Sie haben tolle Arbeit
geleistet! Wir nehmen dieses Ergebnis als Ansporn, um unsere Qualität zu halten und stetig zu verbessern, im Sinne der
uns anvertrauten Bewohnerinnen und Bewohner.
(Text: Dieter Banken, Einrichtungsleiter)
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